FVI | Geschichte
  • Chronik des FV Illertissen

    • Mannschaftsfoto vom B-Klassenmeister 1960/61


    • Obere Reihe von links nach rechts: Erich Friedel, Egon von Au, Heinz Wohlkezetter,
      Josef Fackler, Erwin Wohlkezetter, Hubert Kiechle, Hubert Spitzmüller, Günther Eisen
      und Vorstand Hocke.

      Untere Reihe: Armin Wagner, Horst Preiß, Franz Kindermann, Horst Breitruck, Arnold
      Kögel.



       
  • FV Illertissen 80 Jahre – 1921/22 Anschluss an den Fußballverband – Karl Dirr und Leonhard Stölzle erste Vorstände
     

    ► Der Verein wurde zwar schon 1919 unter Karl Dirr sen. quasi "nichtoffiziell" gegründet , aber erst 1921/22 unter Leonhard Stölzle dem Verband angeschlossen .

    ►Nach den schweren Jahren 1925 – 27 hörte man erst 1928/29 wieder mehr vom Illertisser Fußball unter der Führung von Wilhelm Schöllhorn. Konrad Rösch löste diesen 1931 ab, der 1935 über den Spielbetrieb zweier aktiver und einer Jugendmannschaft berichten konnte. Am 19.03.1938 wurde man in Weißenhorn Kreisklassenmeister, spielte dann in der Bezirksklasse, Kreis 5, Gau 16.

    ► Nach Ausbruch des 2. Weltkrieges kam es zur Einstellung des Spielbetriebes und Kamerad Rueß war es, der dann im Gasthaus Rose wieder eine Mannschaft gründete, unterstützt von Leonhard Kempter als 1. Vorstand, Richard Steib als Stellvertreter, Willi Rueß als Schriftführer und Anton Hunger als Kassier. Sportliches Großereignis war damals vor einer Rekordbesucherzahl das Spiel gegen die Sportfreunde Stuttgart.

    ►Am 31.01.1946 löste Anton Reindl Kempter ab, der aber 1947 in einer außerordentlichen Generalversammlung im Gasthaus Schwanen erneut gewählt wurde. Hans Stempfle leitete dann kurze Zeit den Verein, ehe am 17. Februar 1949 die Ära Edwin Hocke begann, die 1955 endete.

    ►Nächster Meilenstein in der Vereinsgeschichte war dann am 03. August 1952 die Übergabe des Sportplatzes an der Ulmer Straße, einer ehemaligen Kiesgrube. Zum Eröffnungsspiel, das 3:3 endete, kam die Mannschaft aus Backnang.
    Das Sportgeschehen der 50er-Jahre spielte sich in der sehr starken A-Klasse Donau/Iller mit Söflingen, Klingenstein, Ulm, Bellenberg, Au, Altenstadt, Weißenhorn, Laichingen, Langenau, Dellmensingen, Kellmünz, Nersingen und Wiblingen ab.

    ► Im Jahre 1955 übernahm 1. Bürgermeister Siegfried Ott, ein "alter Fußballer", den Verein bis zum 13. Juni 1959. Ihm folgte Alfred Kolb, der das Vereinsschiff bis zum 07. Juli 1961 steuerte.

    ►Im Herbst 1961 konnte dann die erste Ausschusssitzung im neu gebauten eigenen Heim stattfinden. Anton Hunger, der in fast zwei Jahrzehnten vorher schon die Ämter eines Kassiers, Spielausschussvorsitzenden und Jugendleiters bekleidet hatte übernahm am 07. Juli 1961 die Vereinsführung und erlebte eine Reihe toller sportlicher Erfolge.

    ►Vor allem im Spieljahr 1962/63 ging der FV Illertissen in die Annalen des württembergischen Fußballverbandes ein. Nach Erringung der Bezirkspokalmeisterschaft, wurde man in den anschließenden württembergischen Verbandspokalspielen zum Schreck der I. und II. Amateurligavereine, warf den FV Wiblingen, FV Vöhringen, Wacker Biberach, FV Senden , SSV Ulm und VfL Kirchheim aus dem Rennen.

    Am 11. August 1963 kam es auf dem Sportgelände des VfL Heidenheim zum denkwürdigen Finale gegen den SV Hussenhofen, das mit 1:0 gewonnen wurde, man war württembergischer Pokalsieger, nach wie vor der größte Erfolg der Vereinsgeschichte. Gleich anschließend, 1963/64 wurde man A-Klassenmeister, stieg in die II. Amateurliga auf, wo man bis 1968 spielte.

    ►Ein weiterer Markstein in der Vereinsgeschichte war am 24. Juni 1977 die Einweihung des Sportzentrums mit der Partie gegen den Bundesligisten TSV 1860 München vor 3500 Zuschauern. Prompt gelang 1978/79 unter Trainer Peter Struhtz der Aufstieg in die Landesliga, begleitet vom schmerzlichen Verlust des Vorsitzenden Anton Hunger, der bis 1979 insgesamt 18 Jahre den Verein geleitet hatte.

    ►Ihm folgte am 29. März 1980 sein Sohn, Wolfram Hunger, unter dessen Führung der FV Illertissen zu einer Hochburg im Illertal wurde und der 1983 sein Amt zur Verfügung stellte.

    ►Am 06. April 1984 begann die Ära Josef Fackler beim FV Illertissen, der dann von Ludwig Kränzle abgelöst wurde.