Totopokal FV Illertissen – TSV Buchbach

Heute, Dienstag(18.30) empfängt der FV Illertissen im Achtelfinale des bayerischen Totopokals den TSV Buchbach. Zwei alte Bekannte, wenn man so will, treffen dabei aufeinander. Es ist nämlich das insgesamt 20. Mal, dass die beiden Regionalligisten in einem Pflichtspiel aufeinander treffen. Ziemlich genau vor zehn Jahren war dies das erste Mal, damals gewannen die Illertisser das Punktspiel mit 4:1. Zwischenzeitlich konnten die Oberbayern aus der 3000 Seelen Gemeinde die Bilanz kräftig aufpolieren, gingen gegen den FVI nur vier Mal als Verlierer vom Platz. Im Totopokal begegnen sich die beiden Mannschaften erstmals, erreichten beide mit jeweils zwei Siegen in der Hauptrunde das Achtelfinale. Die Buchbacher konnten sich dabei beim Landesligisten Traunstein mit 4:2 und beim Kreisklassisten Kiefersfelden mit 5:0 durchsetzen. Die Illertisser hatten in der ersten Hauptrunde beim Kreisligisten Memmingerberg mit 9:0 und in der 2. Runde beim Bayernligisten Landsberg mit 4:0 gewonnen. Die Illertisser und ihr Kontrahent aus Buchbach legen zwar das Hauptaugenmerk auf die Punktrunde, doch das  Viertelfinale am 27. September will man schon erreichen. Gerade die Illertisser haben bezüglich der Pokalspiele durchaus Ambitionen, haben den DFB Pokal bereits drei Mal erreicht. Ihre Tradition geht sogar bis ins Jahr 1963 zurück, als sie den württembergischen Pokal gewannen und damit wohl die einzige Mannschaft in Deutschland sind, die in zwei verschiedenen Bundesländern Pokalsieger waren. Allzu gern würde man seitens des FVI erneut den bayerischen Totopokal gewinnen, doch da gibt es noch einige Hürden zu überspringen. Die erste heißt TSV Buchbach und ist sicherlich nicht einfach zu bewältigen. Der Gegner kommt mit einer kampfstarken Mannschaft, die längst das sogenannte Dorfklub Etikett abgelegt hat und ein spielstarker Regionalligist ist. Das weiß auch Illertissens Trainer Marco Konrad, der mit Respekt aber auch einer gewissen Portion Zuversicht ins Spiel geht: “Buchbach kommt natürlich übers Körperliche, will aber auch Fußball spielen. Sie haben in der Mannschaft eine gute Mischung, was auch eine Stärke ist.“ Er wolle trotzdem mit seiner Mannschaft eine gewisse Pokal Tradition fortsetzen und wolle mit Selbstvertrauen ins Spiel gehen. Es könne durchaus sein, dass Spieler, die immer wieder gut trainieren, eine Chance bekommen. Man könne sie alle bedenkenlos einsetzen, da man wisse, dass die Mannschaft deswegen keineswegs geschwächt werde. Verzichten muss Marco Konrad aber nach wie vor auf Torhüter Michael Wagner wegen seiner Schulterverletzung, ansonsten steht ihm der Kader komplett zur Verfügung.