FV Illertissen 1921 e.V.
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  • FV Illertissen 1921 e.V.

    • FV Illertissen setzt Trainingsbetrieb aus

      Auch der FV Illertissen setzt den Trainingsbetrieb für alle Mannschaften aus. 

      Trainervorstellung verschoben

      Aus gegebenem Anlass wird der FV Illertissen die Vorstellung des neuen Trainers Marco Konrad bis auf Weiteres verschieben. Nachdem der FVI sämtlichen Trainingsbetrieb bereits ab 13. März eingestellt hatte, wollte man die weitere Entwicklung der Corona Pandemie abwarten. Trotzdem nahm Marco Konrad bereits Kontakt mit allen Spielern per WhatsApp auf, schickte ihnen ein Stabilisationsprogramm und Hinweise für Läufe. Alles Weitere steht derzeit in den Sternen. Kaum vorstellbar, dass in absehbarer Zeit gespielt, geschweige den trainiert werden kann. Wird die Saison nach aktuellem Stand gewertet, im Juli, August(nach Verschiebung der EM) zu Ende gespielt- Fragen die derzeit niemand beantworten kann. Das hindert Marco Konrad nicht daran, zu betonen, dass er sich unwahrscheinlich auf die neue Aufgabe freut.
       

      Markus Schaich bleibt Trainer der FVI Landesligamannschaft

      Markus Schaich bleibt auch in der kommenden Saison Trainer der Landesligamannschaft des FV Illertissen. Sein Co-Trainer Timo Räpple wird ihm weiterhin zur Seite stehen. „Ein wichtiger Schritt im Hinblick auf Kontinuität bezüglich unseres Unterbaus. Wir freuen uns, dass Markus Schaich seine erfolgreiche Arbeit bei uns fortsetzt“, so Sportvorstand Karl Heinz Bachthaler.

      22.03.2020




      Marco Konrad neuer Trainer beim FV Illertissen

      Der 44jährige ist bekannt aus seiner aktiven Zeit beim SSV Ulm 1846, als er dort in der 2. Liga unter Trainer Ralf Rangnick spielte.

      Konrad begann mit dem Fußballspielen beim TSV Bissingen. Als Jugendlicher wechselte er zum TSV 1861 Nördlingen, ehe er kurzzeitig beim FC Gundelfingen in der Bayernliga (damals 4. Spielklasse) spielte. 1997 wechselte er zum damaligen Regionalligisten SSV Ulm 1846. Mit seinem neuen Verein stieg er 1998 in die 2. Bundesliga auf. Dort kam er am ersten Spieltag, dem 2. August 1998, zu seinem Profidebüt, als er in der 73. Minute eingewechselt wurde. Am Ende der Saison standen 20 Spiele und der Aufstieg in die Bundesliga zu Buche. Dort kam er vier Mal zum Einsatz. Nach dem direkten Wiederabstieg blieb er in Ulm und kam in seinem dritten Profijahr auf 14 Einsätze. Nachdem der Absturz der Spatzen ins Amateurlager feststand, verließ Konrad den Verein und unterschrieb beim Regionalligisten SC Pfullendorf. Dort wurde der Defensivallrounder Stammspieler, ehe ihn 2004 ein Kreuzbandriss stoppte. Nach seiner Genesung gehörte er wieder zu den Leistungsträgern und wurde zum Mannschaftskapitän ernannt. Parallel zu seiner Karriere beim Drittligisten studierte er Lehramt. Gegen Ende des Studiums zog er sich vom Kapitänsamt zurück. Zudem machte er im Jugendbereich des Klubs erste Erfahrungen als Trainer und machte die A-Lizenz. Zur Sommerpause 2010 kündigte er sein Karriereende an, um anschließend als Trainer für den FV Ravensburg tätig zu werden. Er stieg mit seiner Mannschaft in die Oberliga Baden-Württemberg auf. Zuletzt war er von 2016 bis zum 30. Juni 2018 als Trainer des SC Pfullendorf tätig, war dann als Koordinator der Jugendabteilung tätig.

      Konrad zu seinem Engagement:“Ich freue mich riesig auf die Aufgabe, werde ab Montag, 23.03. meine Tätigkeit aufnehmen. Zu allererst werde ich viele Einzelgespräche führen, um baldmöglichst einen Team-und Fußballgeist zu initiieren. Ich werde genau beobachten, wie sich die einzelnen Spieler zeigen, möchte, dass sie Spass haben. Werde auch anstreben, eine gewisse Leichtigkeit reinzubringen. Insgesamt bin ich zuversichtlich, dass ich gemeinsam mit dem Team die nötigen Erfolge erreiche.
       

      14.03.2020

      Spielbericht: FVI – Spvgg Bayreuth

      Das hatte sich der FV Illertissen anders vorgestellt. Gegen den Tabellenvierten Spvgg Bayreuth gab es am Samstag Nachmittag eine bittere 1:4(1:2) Schlappe. Dadurch rutschten die Illertisser in der Tabelle weiter nach unten Richtung ‚gefährdete Zone‘. Schuld daran ist insgesamt eine katastrophale Serie der Illertisser, denn dies war die 5. Niederlage hintereinander. Natürlich gingen die Hausherren ersatzgeschwächt ins Spiel, denn nach Kapitän Nebel(Prüfungen) konnte auch der beste Torschütze, Kai Luibrand(9 Tore) verletzungsbedingt nicht mitwirken. Als nach 2 Minuten auch noch Abwehrrecke Marius Wegmann mit einer klaffenden Wunde am Auge ausgewechselt werden musste, schien sich das Unheil fortzusetzen. Der Spielverlauf deutete jedoch zunächst auf etwas anderes hin. Nachdem Torhüter Kevin Schmidt einen Dropkick von Anton Makarenko aus dem Eck gefischt hatte, wurden die Einheimischen immer gefährlicher. So vergab der eingewechselte Philipp Wujewitsch nach einer Ecke freistehend aus wenigen Metern. Nach einer halben Stunde(31.) konnte der FVI dann verdient in Führung gehen. Fabio Maiolo hatte den Ball erobert und Maurice Strobel schaffte aus etwa 12 Metern mit einem kleinen Geniestreich und Schuss ins lange Eck das 1:0. Es dauerte jedoch gerade mal zwei Minuten und schon konnten die Bayreuther ausgleichen. Ein Ballverlus der Illertissert, anschließende eine gute Kombination und Christoph Fenninger vollstreckte eiskalt zum 1:1(33). Damit nicht genug, denn schon wenige Minuten später(38.) war der Gäste Mittelstürmer erneut erfolgreich. Aus einem zu kurz getretenen Eckball der Illertisser starteten die Gäste einen blitzsauberen Konter und Fenninger köpfte zum 1:2 ein. Die nach der Pause erwartete Drangperiode der Illertisser nach der Halbzeit fand zwar statt, aber sie konnten sich dabei keine Chancen erspielen. Dann Schock für die Illertaler, denn nach einem Zweikampf zwischen Sebastian Enderle und Anton Makarenko, bei dem viele ein Foul des Bayreuthers sahen, pfiff Schiedsrichter Steffen Ehwald Elfmeter und der Illertisser Abwehrspieler sah zudem die Ampelkarte. Für den Illertisser Trainer Marco Küntzel ‚ein Skandal‘ dieser Pfiff, der nach dem Strafstoßtor von Anton Makarenko zum 1:3 eine Vorentscheidung war. In Unterzahl kassierten die Illertisser später noch einen weiteren kuriosen Treffer. Bei einem Eckball duckte sich ein Abwehrspieler weg, Torhüter Kevin Schmidt war überrascht und Ivan Knezevic traf zum 1:4. Schwere Zeiten dürften auf die Illertisser zukommen, denn nächste Woche steht das Spiel bei Tabellenführer Türk Gücü München an. Dabei muß man auf Sebastian Enderle(Ampelkarte) und Benedikt Krug(5. Gelbe Karte) verzichten. Ob Marius Wegmann nach seiner Platzwunde mitwirken kann ist ebenfalls fraglich.

      Marco Küntzel (Trainer FV Illertissen): "Es lief auch in dieser Woche wieder einiges gegen uns. Man bereitet sich gut auf das Spiel vor. Dann bricht uns der wichtigste Stürmer und Torjäger weg. Wir haben einfach nicht die Breite im Kader wie bei Bayreuth, um einen solchen Spieler 1:1 zu ersetzen. Wir mussten dann überlegen, wie wir es angehen, und nach zwei Minuten kommt der nächste Schock. Wir müssen verletzungsbedingt wechseln, Marius Wegmann musste mit einer Platzwunde vom Platz begleitet werden. Wir haben danach Zeit gebraucht, um in das Spiel zu finden, und konnten das gut gestalten. Wir machen das 1:0 und kassieren trotz meiner Rufe, wach zu bleiben, das 1:1. Postwendend verlieren wir den Ball. Bayreuth spielt das bei diesem Tor gut zu Ende. Das Bitterste ist, dass das 2:1 für die Gäste aus einem eigenen Eckball fällt, der einfach zu kurz geschlagen wurde. Wir gehen mit einem Rückstand in die Pause, kommen dann aber gut aus der Kabine. Bis der Elfmeter aus meiner Sicht das Spiel zugunsten von Bayreuth gekippt hat. Wir mussten dann zusehen, dass wir dann nicht noch das eine oder andere Tor mehr bekommen."

      FV Illertissen:Schmidt – Buchmann, Krug, Wegmann(6. Wujewitsch), Enderle – Zeller, Hahn, Maiolo, Pangallo, Herzel – M. Strobel(88. Galinec)

      09.03.2020





       

       

       

       
  • Bilder der Eröffnungsfeier

  • Spielervorstellung 2019/20